muenchenbuehnen.de Theater in München

20. Juni - Dienstag

19:30 Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie
von Stefano Massini
Residenztheater

Spielort: Marstall

Regie: Marius von Mayenburg

Im Jahr 2008 meldet die US-Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an und wird so zum Symbol eines ungezügelten Kapitalismus – der größte Unternehmenscrash in der US-Geschichte erschüttert die internationalen Finanzmärkte. Vor diesem aufsehenerregenden Ende steht eine 150-jährige Firmengeschichte, die mit der Emigration von drei jüdischen Brüdern aus dem bayerischen Rimpar beginnt.

20:00 Balkan macht frei
Ein Projekt von Oliver Frljić
Residenztheater

Spielort: Marstall

Regie + Bühne + Musik: Oliver Frljic

Ein Gespenst geht um in Europa. Nein, nicht mehr der Kommunismus, sondern das, was von ihm übrig geblieben ist: die Osteuropäer. In seinem Münchner Debüt beschäftigt sich Oliver Frljic mit der Auslöschung seines Selbst.

21. Juni - Mittwoch

20:00 Der Geldkomplex
von Videoschnipselkünstler Jürgen Kuttner und Puppenspielerin Suse Wächter nach Motiven von Franziska Gräfin zu Reventlow
Residenztheater

Spielort: Marstall

Regie: Jürgen Kuttner

Zwischen Finanzkrisen, EU-Rettungsfonds, Immobilienblasen und Dispo-Kredit entführt die Inszenierung von Videoschnipselkünstler Jürgen Kuttner und Puppenspielerin Suse Wächter in ein Sanatorium, das keine Rettung bietet. Mit von der Partie sind ein paar nicht immer zahlungsfähige Puppen. Moneten. Moos. Piepen.

22. Juni - Donnerstag

20:00 Antigone
von Sophokles
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Hans Neuenfels

Der Bürgerkrieg, der ein Bruderkrieg war, ist vorüber. Nachdem sich Eteokles und Polyneikes, die Söhne des Ödipus, im Kampf um die Macht gegenseitig erschlagen haben, hat Kreon den Thron besetzt. Das Zwei­deutige der Geschichte ist dem neuen Macht­haber unheimlich. Um sich Geltung zu verschaffen, erlässt er ein Gesetz, demzufolge der eine Bruder bestattet werden soll, der andere nicht.

23. Juni - Freitag

19:30 ICH ICH ICH
von Eugène Labiche
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Regie: Martin Kušej

In Labiches funkelnder Salonkomödie greift der reiche Neurotiker Dutrécy zu gesundheitsbildenden Maßnahmen, nach einem lukrativen Grundstück und einer jungen Frau. Doch sein Ego-Trip ins Glück gerät zur schlingernden Tour de Force, denn alle Welt scheint nur an sich zu denken.

24. Juni - Samstag

20:00 Madame Bovary
von Albert Ostermaier nach dem Roman von Gustave Flaubert in der Übersetzung von Elisabeth Edl
Residenztheater

Spielort: Marstall

Mateja Koležnik

Die Bauerstochter Emma heiratet den Arzt Charles Bovary, der sie bald langweilt, wie auch die Provinz, in der sie landet, und so träumt sie von Paris, nimmt sich zwei Liebhaber und am Ende Arsen.

20:00 Antigone
von Sophokles
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Hans Neuenfels

Der Bürgerkrieg, der ein Bruderkrieg war, ist vorüber. Nachdem sich Eteokles und Polyneikes, die Söhne des Ödipus, im Kampf um die Macht gegenseitig erschlagen haben, hat Kreon den Thron besetzt. Das Zwei­deutige der Geschichte ist dem neuen Macht­haber unheimlich. Um sich Geltung zu verschaffen, erlässt er ein Gesetz, demzufolge der eine Bruder bestattet werden soll, der andere nicht.

25. Juni - Sonntag

18:00 Macbeth
von William Shakespeare
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Andreas Kriegenburg

Ein Mann auf dem Hochplateau der Gesellschaft, mit Ehrgeiz, genügend Begabung und liebender Ehefrau bedacht, um ein maßvoll besonderes Leben zu führen. Macbeth heißt dieser Mann, er hat König Duncan von Schottland in der Schlacht den verräterischen Than von Cawdor und die Norweger vom Hals geschafft. Sein Weg kann nur nach oben führen, wenn er keine großen Fehler macht, die Zeit wird es fügen.... Ein Mann auf dem Hochplateau der Gesellschaft, mit Ehrgeiz, genügend Begabung und liebender Ehefrau bedacht, um ein maßvoll besonderes Leben zu führen. Macbeth heißt dieser Mann, er hat König Duncan von Schottland in der Schlacht den verräterischen Than von Cawdor und die Norweger vom Hals geschafft. Sein Weg kann nur nach oben führen, wenn er keine großen Fehler macht, die Zeit wird es fügen. Doch dann trifft er drei Hexen, die ihm eine Beförderung und den Königstitel prophezeien – und als die Beförderung auf der Stelle eintrifft, wird aus dem Spuk eine mörderische Karriereanleitung. weiter lesen weniger

19:00 The Dark Ages
Ein Projekt von Milo Rau
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Regie: Milo Rau

Was geschieht mit Menschen, wenn ihre Überzeugungen und Staaten zerbrechen? Der Untergang des Dritten Reiches und die Schrecken des Jugoslawienkriegs bilden die historische Folie für ein intimes Kammerspiel über die finsteren Seiten des sich vereinigenden Europas.

26. Juni - Montag

20:00 Vor dem Ruhestand
von Thomas Bernhard
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Tina Lanik

In Thomas Bernhards Stück von 1979 wird den ewigen Nazis eine Mischung aus Umweltschutz, Antikapitalismus, Amerikafeindlichkeit und Herrenmenschentum abgelauscht, die heute wieder von bizarrer Aktualität ist.

27. Juni - Dienstag

20:00 Glaube Liebe Hoffnung
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Regie: David Bösch

Elisabeth möchte ihre Leiche verkaufen. Denn sie braucht dringend Geld für einen Wandergewerbeschein,ohne den kann sie nicht arbeiten – ohne Arbeit kein Geld, ohne Geld kein Wandergewerbeschein. Das Anatomische Institut hat Leichen genug, doch der Präparator leiht ihr die nötigen 150 Mark. Als aber herauskommt, dass sie mit seinem Geld eine Strafe abbezahlt und sich von Frau Prantl dieselbe Summe... Elisabeth möchte ihre Leiche verkaufen. Denn sie braucht dringend Geld für einen Wandergewerbeschein,ohne den kann sie nicht arbeiten – ohne Arbeit kein Geld, ohne Geld kein Wandergewerbeschein. Das Anatomische Institut hat Leichen genug, doch der Präparator leiht ihr die nötigen 150 Mark. Als aber herauskommt, dass sie mit seinem Geld eine Strafe abbezahlt und sich von Frau Prantl dieselbe Summe geliehen hat, wirft man ihr Betrug vor und steckt sie ins Gefängnis. Dass sie die Strafe nur bekommen hat, weil sie ohne Wandergewerbeschein gearbeitet hat, interessiert niemanden. Gesetz ist Gesetz und Mitgefühl ein Luxus, den man sich nicht leisten kann. Tapfer hält Elisabeth an der Hoffnung fest, dass auch ihr einmal ein kleines bisschen Glück zusteht, und wieder auf freiem Fuß verspricht sie sich vom Polizisten Alfons Klostermeyer nicht nur traute Zweisamkeit, sondern auch ein sicheres Einkommen. Doch kaum dass Alfons von ihrer Vorstrafe erfährt, trennt er sich und überlässt Elisabeth ihrem Schicksal. Horváths „kleiner Totentanz“, 1932 nach einer Idee des Münchner Gerichtsreporters Lukas Kristl verfasst, seziert eine rücksichtslose Gesellschaft, deren Verhalten von Selbstsucht sowie einem unerschütterlichen Glauben an die Integrität der Instanzen geprägt ist und die an ihrer eigenen, allzu bequemen Passivität erstickt. weiter lesen weniger

20:00 Die vierzig Tage des Musa Dagh
nach Franz Werfel
Residenztheater

Spielort: Marstall

Nuran David Calis

Ausgehend von Franz Werfels Roman nähern sich der Regisseur Nuran David Calis und sein deutsch-türkischarmenisches Schauspielerensemble in archäologischer Erinnerungsarbeit mit der türkisch-armenischen Geschichte der letzten hundert Jahre, biographischen und kollektiven Mustern von Verdrängung, Trauerarbeit und Vereinnahmung.

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