muenchenbuehnen.de Theater in München

15. November - Mittwoch

20:00 Howl
Eine amerikanische Traummaschine von Allen Ginsberg Deutsch von Carl Weissner
Residenztheater

Spielort: Marstall

16. November - Donnerstag

20:00 Tartuffe
von Molière
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Mateja Koleznik

17. November - Freitag

20:00 Geächtet
von Ayad Akhtar
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Regie: Antoine Ultdehaag

Integration heißt im Post-9/11-Amerika für den scheinbar bestens integrierten New Yorker Anwalt Amir Kapoor die Abkehr von den eigenen muslimischen Wurzeln. Bei einem Gespräch mit dem jüdisch-amerikanischen Kurator seiner Frau und dessen afroamerikanischer Gattin verliert Amir inmitten aller Positionen die Kontrolle.

20:00 Für immer schönpremiere
von Noah Haidle Deutsch von Barbara Christ
Residenztheater

Spielort: Marstall

Katrin Plötner

18. November - Samstag

19:00 Die Räuber
von Friedrich Schiller
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Regie: Ulrich Rasche

Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sichselbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt... Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sichselbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt allemal ihren Untergang. In Franz' instrumentellem Rationalismus, dem die Welt ein Nullsummenspiel und ein Ermordeter so viel wie ein Nicht-Geborener ist, einerseits und im blutigen Idealismus Karls andererseits stehen sich zwei radikale Entwürfe modernen Denkens gegenüber. Schiller erkennt in ihnen bereits die Wahnsysteme, als die sie sich geschichtlich erweisen werden. Ulrich Rasche, der zum ersten Mal in München arbeitet, spannt Schillers Figuren in das Räderwerk eines gewaltigen Mensch-Maschinen-Musik-Theaters ein, "um die Seele bei ihren geheimsten Operationen zu ertappen", wie Schiller in seiner Vorrede zu den "Räubern" schreibt. weiter lesen weniger

19:30 Insgeheim Lohengrin
von Richard Wagner, Alvis Hermanis, Götz Leineweber, Wolfram Rupperti, Charlotte Schwab, Ulrike Willenbacher, Paul Wolff-Plottegg und Manfred Zapatka
Residenztheater

Spielort: Cuvilliéstheater

Alvis Hermanis

19. November - Sonntag

19:00 Das Kongo Tribunal
Film und Diskussion mit Milo Rau und Gästen
Residenztheater

Spielort: Marstall

19:00 Die Räuber
von Friedrich Schiller
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Regie: Ulrich Rasche

Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sichselbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt... Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sichselbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt allemal ihren Untergang. In Franz' instrumentellem Rationalismus, dem die Welt ein Nullsummenspiel und ein Ermordeter so viel wie ein Nicht-Geborener ist, einerseits und im blutigen Idealismus Karls andererseits stehen sich zwei radikale Entwürfe modernen Denkens gegenüber. Schiller erkennt in ihnen bereits die Wahnsysteme, als die sie sich geschichtlich erweisen werden. Ulrich Rasche, der zum ersten Mal in München arbeitet, spannt Schillers Figuren in das Räderwerk eines gewaltigen Mensch-Maschinen-Musik-Theaters ein, "um die Seele bei ihren geheimsten Operationen zu ertappen", wie Schiller in seiner Vorrede zu den "Räubern" schreibt. weiter lesen weniger

20. November - Montag

19:00 Jagdszenen aus Niederbayern
von Martin Sperr
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Martin Kušej

In seinem Erstlingsstück, entstanden zwischen 1962 und 1965, schreibt Martin Sperr über eine Dorfgemeinschaft in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Diese richtet sich gegen alle, die sich nicht der Norm anpassen können oder wollen. Die Bäuerin Maria, die mit ihrem Knecht Volker zusammenlebt, nachdem ihr Mann nicht aus dem Krieg zurückkam, wird als Schandfleck angesehen. Ihr Sohn Rovo gilt als Dorftrottel,... In seinem Erstlingsstück, entstanden zwischen 1962 und 1965, schreibt Martin Sperr über eine Dorfgemeinschaft in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Diese richtet sich gegen alle, die sich nicht der Norm anpassen können oder wollen. Die Bäuerin Maria, die mit ihrem Knecht Volker zusammenlebt, nachdem ihr Mann nicht aus dem Krieg zurückkam, wird als Schandfleck angesehen. Ihr Sohn Rovo gilt als Dorftrottel, das Mädchen Tonka als die Dorfhure. Als Abram, der wegen Homosexualität eine Haftstrafe verbüßt hat, zurückkommt, bietet sich eine neue Zielscheibe. Die Situation verschärft sich drastisch, als Tonka behauptet, von Abram geschwängert worden zu sein, und er sie aus Panik ersticht. weiter lesen weniger

20:00 Lilja 4-ever
nach Lukas Moodysson
Residenztheater

Spielort: Marstall

Anja Sczilinski

„Lilja 4-ever“ handelt von Überlebensstrategien und von Zwangsprostitution und wird von Anja Sczilinski nach dem Film von Lukas Moodysson mit zwölf Jugendlichen der intergroup des JUNGEN RESI sowie Schauspielern des Ensembles inszeniert. Auf den Spuren von Dangoule Rasalaite, auf deren Leben Film und Stück basieren, erkundet sie in ihrer Arbeit am Beispiel eines einzelnen Schicksals europäische... „Lilja 4-ever“ handelt von Überlebensstrategien und von Zwangsprostitution und wird von Anja Sczilinski nach dem Film von Lukas Moodysson mit zwölf Jugendlichen der intergroup des JUNGEN RESI sowie Schauspielern des Ensembles inszeniert. Auf den Spuren von Dangoule Rasalaite, auf deren Leben Film und Stück basieren, erkundet sie in ihrer Arbeit am Beispiel eines einzelnen Schicksals europäische Träume und Alpträume. weiter lesen weniger

21. November - Dienstag

20:00 Für immer schön
von Noah Haidle Deutsch von Barbara Christ
Tickets
Residenztheater

Spielort: Marstall

Katrin Plötner

22. November - Mittwoch

20:00 Howl
Eine amerikanische Traummaschine von Allen Ginsberg Deutsch von Carl Weissner
Tickets
Residenztheater

Spielort: Marstall

20:00 Gloria
von Branden Jacobs-Jenkins Deutsch von Christine Richter-Nilson + Bo Magnus Nilson
Tickets
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Amélie Niermeyer

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