muenchenbuehnen.de Theater in München

15. November - Mittwoch

19:30 Martha
oder »Der Markt zu Richmond«, Romantisch-komische Oper
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

160 Minuten

Als sich Lady Harriet Durham, ein Edelfräulein der englischen Königin, wieder einmal schrecklich langweilt, kommt ihr die rettende Idee: Gemeinsam mit ihrer Vertrauten Nancy verkleidet sie sich als Bauernmagd »Martha« und lässt sich auf dem Markt von Richmond auch prompt vom reichen Pächter Plumkett und seinem Ziehbruder Lyonel engagieren. Naturgemäß erweisen... Als sich Lady Harriet Durham, ein Edelfräulein der englischen Königin, wieder einmal schrecklich langweilt, kommt ihr die rettende Idee: Gemeinsam mit ihrer Vertrauten Nancy verkleidet sie sich als Bauernmagd »Martha« und lässt sich auf dem Markt von Richmond auch prompt vom reichen Pächter Plumkett und seinem Ziehbruder Lyonel engagieren. Naturgemäß erweisen sich die edlen Damen dort als wenig brauchbar für die Hausarbeit – doch umso geeigneter für anderes… Loriots legendäre Inszenierung (zuerst 1986 am Staatstheater Stuttgart erarbeitet) unterschlägt nicht die gefühlvollen Passagen in Flotows musikalisch raffinierter Spieloper, die 1847 in Wien äußerst erfolgreich uraufgeführt wurde. In Loriot-typischer detailgenauer Deutung macht er die von Sentimentalität gefährdete Handlung durch zauberhafte Ironie nicht nur erträglich, sondern schafft dazu auch noch mit seinem bildnerischen Können einen delikaten Rahmen in Bühnenbild und Kostümen. weiter lesen weniger

16. November - Donnerstag

20:03 BR-KLASSIK - Thema Musik Live
»Volksoper heute«
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Foyer

87 Minuten

BR-Klassik zu Besuch im Gärtnerplatztheater: »Hier hat sich die Idee eines intelligent gemachten musikalischen Unterhaltungstheaters als absolut zukunftsweisend erwiesen. Die langjährige Schließung des Hauses am Gärtnerplatz war dafür der maximale Härtetest. Das Team um Intendant Josef E. Köpplinger hat ihn insgesamt mit Bravour gemeistert, darin sind sich... BR-Klassik zu Besuch im Gärtnerplatztheater: »Hier hat sich die Idee eines intelligent gemachten musikalischen Unterhaltungstheaters als absolut zukunftsweisend erwiesen. Die langjährige Schließung des Hauses am Gärtnerplatz war dafür der maximale Härtetest. Das Team um Intendant Josef E. Köpplinger hat ihn insgesamt mit Bravour gemeistert, darin sind sich Presse und Publikum weitgehend einig. Dass man als Wanderzirkus zwischen einem knappen Dutzend unterschiedlicher Spielstätten wechseln musste, hat sich als paradoxe Chance erwiesen. Anlässlich des Wiedereinzugs ist Zeit für eine Neupositionierung: Was schuldet das Gärtnerplatztheater der Stadtgesellschaft? Und was die Gesellschaft dem Theater? Welches Repertoire macht Sinn, und braucht es einen kleinsten gemeinsamen ästhetischen Nenner – oder muss das genrespezifische Motto sein: Anything goes? Im Gespräch mit Staatsintendant Josef E. Köpplinger und Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager geht ›Thema Musik Live‹ am Ort des Geschehens diesen Fragen nach, musikalisch umrahmt von Musiker*innen des Gärtnerplatztheaters.« BR-Klassik-Redakteur Bernhard Neuhoff Musikalische Beiträge: Lied »Da gehʼ ich zu Maxim« aus »Die lustige Witwe« von Franz Lehár Daniel Prohaska Arie »Ach, so fromm« aus »Martha« von Friedrich von Flotow Lucian Krasznec Vagabundenlied »Gib acht, du Vagabund« aus »Liliom« von Johanna Doderer Matija Meić, Daniel Prohaska »Glitter and Be Gay« aus »Candide« von Leonard Bernstein                   Jennifer OʼLoughlin Die Veranstaltung wird live auf BR-Klassik übertragen. weiter lesen weniger

17. November - Freitag

19:30 La Cenerentola
oder »La bontà in trionfo«, Komische Oper
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

185 Minuten

Die Geschichte vom Aschenputtel ist hinreichend bekannt. Seit Charles Perrault den schon damals weit verbreiteten Stoff in seiner Märchensammlung von 1697 bearbeitet hatte, inspirierte er immer wieder Vertreter aller Kunstgattungen zu stets neuen Darstellungen. In Gioachino Rossinis am 25. Januar 1817 am römischen Teatro Valle uraufgeführtem Meisterwerk »La Cenerentola« muss... Die Geschichte vom Aschenputtel ist hinreichend bekannt. Seit Charles Perrault den schon damals weit verbreiteten Stoff in seiner Märchensammlung von 1697 bearbeitet hatte, inspirierte er immer wieder Vertreter aller Kunstgattungen zu stets neuen Darstellungen. In Gioachino Rossinis am 25. Januar 1817 am römischen Teatro Valle uraufgeführtem Meisterwerk »La Cenerentola« muss sich die arme Angelina von ihren Stiefschwestern Tisbe und Clorinda wie auch von ihrem Stiefvater Don Magnifico schikanieren lassen. Doch als der Prinz Don Ramiro, der mit seinem Kammerdiener Dandini die Rollen getauscht hat, auf Brautschau geht, beginnt sich das traurige Schicksal Angelinas zu wenden! Mit »La Cenerentola« stellten sich Rossini und sein Librettist Jacopo Ferretti dem Wagnis, einen kindlichen Stoff für ein weitgehend erwachsenes Publikum aufzubereiten und die Geschichte aus der Welt der Märchen in die Realität des täglichen Lebens zu transferieren. In der Inszenierung von Brigitte Fassbaender wird eine der intelligentesten Partituren Rossinis zu einem Opernereignis für Jung und Alt. Programmheft Leseprobe HIER weiter lesen weniger

18. November - Samstag

19:30 Die lustige Witwe
Operette
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

160 Minuten

Um die klammen Kassen des in finanzielle Schieflage geratenen Operetten-Staats Pontevedro zu sanieren, veranstaltet der pontevedrinische Gesandte Baron Zeta in Paris ein rauschendes Fest, mit dem Hintergedanken, auf diesem Weg die letzten finanziellen Privatreserven für das Vaterland zu retten. Denn der drohende Staatsbankrott scheint nur noch durch eine Heirat der millionenschweren pontevedrinischen... Um die klammen Kassen des in finanzielle Schieflage geratenen Operetten-Staats Pontevedro zu sanieren, veranstaltet der pontevedrinische Gesandte Baron Zeta in Paris ein rauschendes Fest, mit dem Hintergedanken, auf diesem Weg die letzten finanziellen Privatreserven für das Vaterland zu retten. Denn der drohende Staatsbankrott scheint nur noch durch eine Heirat der millionenschweren pontevedrinischen Witwe Hanna Glawari mit einem Landsmann abwendbar. Als geeigneter Heiratskandidat soll der lebenslustige Graf Danilo Danilowitsch herhalten, dem allerdings ein etwas zweifelhafter Ruf vorauseilt, so dass es zwischen ihm und der durchaus heiratswilligen Witwe, einer alten »Verflossenen« Danilos, anfänglich nicht so recht funken will. Erst nach zahlreichen Wirrungen und abenteuerlichen Missverständnissen findet das Paar schließlich zueinander. Mit der Uraufführung von Franz Lehárs »Die lustige Witwe« am 30. Dezember 1905 erlebte die Ära der sogenannten »silbernen Operette« ihren Glanz- und Höhepunkt und bescherte dem Genre in der Folge eine unvergleichliche Blüte. Bis heute zählt das Werk zu den meistgespielten Operetten überhaupt und zahlreiche Musiknummern, so etwa Hannas Vilja-Lied oder Danilos und Hannas finales Liebesbekenntnis »Lippen schweigen«, zählen noch immer zu den unsterblichen Evergreens des musikalischen Unterhaltungstheaters. Mit seinen unerschöpflichen melodischen Einfällen und bezaubernden orchestralen Farben, die von der eleganten Pariser Klangwelt des 1. Akts über die folkloristischen Melodien des 2. bis hin zur erotisch-frivol aufgeladenen Atmosphäre der Pariser Nachtlokale im 3. Akt reichen, traf Lehár genau den Nerv seiner Zeit. In seiner Neuinszenierung für das Gärtnerplatztheater spürt Staatsintendant Josef E. Köpplinger den feinfühligen psychologischen Abgründen dieses zeitlosen Klassikers nach. Leseprobe Programmheft DIE LUSTIGE WITWE Die Premiere wird von BR-Klassik live übertragen. weiter lesen weniger

19. November - Sonntag

11:00 »Willkommen zurück«
Kammerkonzert
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

Nach fünf Jahren im Münchner Stadtmuseum freuen wir uns, wieder in unser Stammhaus zurückkehren zu dürfen. Im Foyer des frisch renovierten Hauses präsentieren wir Ihnen, wie gewohnt, ein vielfältiges Programm von Bekanntem und Unbekanntem aus dem breiten Kammermusik-Repertoire. Unser erstes Konzert in dieser Spielzeit heißt Sie »Willkommen zurück«... Nach fünf Jahren im Münchner Stadtmuseum freuen wir uns, wieder in unser Stammhaus zurückkehren zu dürfen. Im Foyer des frisch renovierten Hauses präsentieren wir Ihnen, wie gewohnt, ein vielfältiges Programm von Bekanntem und Unbekanntem aus dem breiten Kammermusik-Repertoire. Unser erstes Konzert in dieser Spielzeit heißt Sie »Willkommen zurück« und findet auf der großen Bühne des Hauses statt, wo Staatsintendant Josef E. Köpplinger persönlich die neue Reihe eröffnen wird. Antonín Dvořák Serenade d-Moll op. 44 für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, Kontrafagott, 3 Hörner, Violoncello und Kontrabass Gustav Mahler »Kindertotenlieder«, arrangiert für Klarinette, Fagott, Posaune, Trompete, Violine, Kontrabass, Schlagzeug und Bariton von Andreas N. Tarkmann Felix Mendelssohn Bartholdy Streichoktett Es-Dur op. 20 Zur Zeit Antonín Dvořáks war die Gattung der Serenade bereits historisch geworden, doch die verklärend rückgewandte Romantik erinnerte sich gerne an die leicht schwebenden Abendmusiken Mozarts und Haydns, die zwischen Kunst- und Unterhaltungsmusik ätherisch-träumerische Klänge in die Nacht sandten. Und eben diese betörenden Klangwelten bewogen den tschechischen Komponisten dazu, sich dieser alten Gattung wieder anzunehmen. Seine Serenade d-Moll op. 44 ist ein Meisterwerk der musikalischen Farbgebung und zeugt von Dvořáks melodischer Unerschöpflichkeit. Das Werk stellt innige und zarte Passagen neben stilisierte Anklänge an die böhmische Dorfmusik und archaisch herbe Töne. Die Anleihen vor allem an Mozarts »Grand Partita« sind nicht zu leugnen, stellen aber weniger eine Kopie als vielmehr eine Hommage an den klassischen Stil dar. Dabei wirkt vor allem das Andante wie ein romantischer Traum von Mozart, während das Finale – ein schmetterndes Volksmusik-Furioso – zu den spektakulärsten Sätzen zählt, die Dvořák je geschrieben hat. Gustav Mahler, ein Grenzkomponist zwischen Spätromantik und Moderne, wandte sich am Ende seines Liedschaffens den romantisch-düsteren Gedichten Friedrich Rückerts zu. Die fünf Kindertotenlieder entstanden in dem verhältnismäßig langen Zeitraum zwischen 1901 und 1904. Die düstere Stimmung der Texte, die den Tod von Kindern zum Thema hat, überführte Mahler in tieftraurige bis unheimliche und schmerzende Klänge. Seiner Ehefrau Alma Mahler missfiel die Auswahl der Gedichte, weshalb sie schrieb: »Ich kann es wohl begreifen, dass man so furchtbare Texte komponiert, wenn man Kinder verloren hat. Schließlich hat auch Friedrich Rückert diese erschütternden Verse nicht fantasiert, sondern nach dem grausamsten Verlust seines Lebens niedergeschrieben. Ich kann es aber nicht verstehen, dass man den Tod von Kindern besingen kann, wenn man sie eine halbe Stunde vorher, heiter und gesund, geherzt und geküsst hat.« Die Wiener Uraufführung am 29. Januar 1905 war zwar ein fulminanter Erfolg für Mahler, doch der Tod seiner Tochter Maria im Jahre 1907 ließ ihn von seinen Kindertotenlieder dauerhaft Abstand nehmen. Nur noch einmal, 1910 in New York, sollte er die Lieder selbst dirigieren. Andreas N. Tarkmann arrangierte die Kindertotenlieder in Anlehnung an die Besetzung von Igor Strawinskys »Geschichte vom Soldaten« und fügte damit der Düsternis des Werks noch eine weitere Eben hinzu. Im Gegensatz zu Mahlers bedrückenden Liedern blüht in Felix Mendelssohn Bartholdys Oktett Es-Dur op. 20 die strahlende Jugend des erst 16-jährigen Komponistengenies. Es wurde 1825 im Zuge der »Sonntagsmusiken« der Mendelssohn-Familie uraufgeführt und gilt als eines der beeindruckendsten Frühwerke der Musikgeschichte. Bald sinfonisch, bald intim erzeugt der junge Komponist vielschichtige Kontraste und erweist sich als überaus fantasievoll in der Gestaltung der Instrumentation. Zwar beruft er sich in der formalen Anlage des Werkes durchaus auf bekannte Traditionen, verleiht ihnen aber immer wieder ein geistreiches und individuelles Profil. Wie typisch für die Romantik, so ließ sich auch Mendelssohn durch ein Stück Literatur inspirieren: Im geisterhaften Scherzo nimmt er Bezug auf die Walpurgisnacht in Goethes »Faust I« und erweist damit auch der Klassik- und Literaturbegeisterung seiner Familie Reverenz.   weiter lesen weniger

19:30 Martha
oder »Der Markt zu Richmond«, Romantisch-komische Oper
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

160 Minuten

Als sich Lady Harriet Durham, ein Edelfräulein der englischen Königin, wieder einmal schrecklich langweilt, kommt ihr die rettende Idee: Gemeinsam mit ihrer Vertrauten Nancy verkleidet sie sich als Bauernmagd »Martha« und lässt sich auf dem Markt von Richmond auch prompt vom reichen Pächter Plumkett und seinem Ziehbruder Lyonel engagieren. Naturgemäß erweisen... Als sich Lady Harriet Durham, ein Edelfräulein der englischen Königin, wieder einmal schrecklich langweilt, kommt ihr die rettende Idee: Gemeinsam mit ihrer Vertrauten Nancy verkleidet sie sich als Bauernmagd »Martha« und lässt sich auf dem Markt von Richmond auch prompt vom reichen Pächter Plumkett und seinem Ziehbruder Lyonel engagieren. Naturgemäß erweisen sich die edlen Damen dort als wenig brauchbar für die Hausarbeit – doch umso geeigneter für anderes… Loriots legendäre Inszenierung (zuerst 1986 am Staatstheater Stuttgart erarbeitet) unterschlägt nicht die gefühlvollen Passagen in Flotows musikalisch raffinierter Spieloper, die 1847 in Wien äußerst erfolgreich uraufgeführt wurde. In Loriot-typischer detailgenauer Deutung macht er die von Sentimentalität gefährdete Handlung durch zauberhafte Ironie nicht nur erträglich, sondern schafft dazu auch noch mit seinem bildnerischen Können einen delikaten Rahmen in Bühnenbild und Kostümen. weiter lesen weniger

22. November - Mittwoch

19:30 La Cenerentola
oder »La bontà in trionfo«, Komische Oper
Tickets
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

185 Minuten

Die Geschichte vom Aschenputtel ist hinreichend bekannt. Seit Charles Perrault den schon damals weit verbreiteten Stoff in seiner Märchensammlung von 1697 bearbeitet hatte, inspirierte er immer wieder Vertreter aller Kunstgattungen zu stets neuen Darstellungen. In Gioachino Rossinis am 25. Januar 1817 am römischen Teatro Valle uraufgeführtem Meisterwerk »La Cenerentola« muss... Die Geschichte vom Aschenputtel ist hinreichend bekannt. Seit Charles Perrault den schon damals weit verbreiteten Stoff in seiner Märchensammlung von 1697 bearbeitet hatte, inspirierte er immer wieder Vertreter aller Kunstgattungen zu stets neuen Darstellungen. In Gioachino Rossinis am 25. Januar 1817 am römischen Teatro Valle uraufgeführtem Meisterwerk »La Cenerentola« muss sich die arme Angelina von ihren Stiefschwestern Tisbe und Clorinda wie auch von ihrem Stiefvater Don Magnifico schikanieren lassen. Doch als der Prinz Don Ramiro, der mit seinem Kammerdiener Dandini die Rollen getauscht hat, auf Brautschau geht, beginnt sich das traurige Schicksal Angelinas zu wenden! Mit »La Cenerentola« stellten sich Rossini und sein Librettist Jacopo Ferretti dem Wagnis, einen kindlichen Stoff für ein weitgehend erwachsenes Publikum aufzubereiten und die Geschichte aus der Welt der Märchen in die Realität des täglichen Lebens zu transferieren. In der Inszenierung von Brigitte Fassbaender wird eine der intelligentesten Partituren Rossinis zu einem Opernereignis für Jung und Alt. Programmheft Leseprobe HIER weiter lesen weniger

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