muenchenbuehnen.de Theater in München

14. Juni - Donnerstag

19:30 Der tapfere Soldatpremiere
Operette
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

Gähnende Langeweile herrscht im Haus des bulgarischen Oberst Popoff. Der Hausherr und sein künftiger Schwiegersohn, Major Alexius, sind schon seit Monaten im Krieg gegen die Serben, und Töchterchen Nadina sehnt voll vaterländischer Begierde die siegreiche Rückkehr ihrer zwei Kriegshelden herbei. Da plötzlich flüchtet sich aus heiterem Himmel der schweizer Geschäftsmann... Gähnende Langeweile herrscht im Haus des bulgarischen Oberst Popoff. Der Hausherr und sein künftiger Schwiegersohn, Major Alexius, sind schon seit Monaten im Krieg gegen die Serben, und Töchterchen Nadina sehnt voll vaterländischer Begierde die siegreiche Rückkehr ihrer zwei Kriegshelden herbei. Da plötzlich flüchtet sich aus heiterem Himmel der schweizer Geschäftsmann Bumerli in ihr Bett, der eine ganz andere Vorstellung von Heldentum mitbringt. Weil beide gleich mehr als bloß die Vorliebe für Schokolade verbindet und Bumerli obendrein noch eine serbische Uniform trägt, versteckt Nadina den Eindringling für eine Nacht vor der heranrückenden heimischen Armee unter ihrer Bettdecke. Als wenig später und mit großem Tamtam Popoff und Alexius siegestaumelnd heimkehren, hat Nadinas Traumvorstellung vom »tapferen Soldaten« schon den einen oder anderen Riss abbekommen. Wird es dem abermals auftauchenden Bumerli, der sich längst in Nadina verliebt hat, gelingen, das überkommene Heldenbild der Soldatentochter gänzlich zu seinen Gunsten ins Wanken zu bringen? Nur allzu gerne wollte der Operetten-Komponist Oscar Straus, der stets das Humoristische und Parodistische liebte, nach Erfolgsstücken wie »Die lustigen Nibelungen« (1904) und »Ein Walzertraum« (1907) Bernard Shaws satirisches Schauspiel »Helden« (»Arms and the Man«) in eine neue Operette verwandeln. In der 1894 uraufgeführten militärischen Heldenposse macht sich der berühmte britische Autor gnadenlos über die Glorifizierung des hohlen Heldenpathos lustig. Doch Shaw scheute zunächst die Freigabe der Bearbeitungsrechte, erlaubte dann aber die Operettenadaption unter der Bedingung, dass sie als freie Parodie seines Schauspiels erscheine und weder Rollennamen noch Textzeilen im originalen Wortlaut übernehme. Die Uraufführung von »Der tapfere Soldat« 1908 im militärfanatischen kaiserlichen Wien, nur wenige Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, war trotz der intelligenten Handlung, gepaart mit wunderbaren Melodien, kein überragender Erfolg und wurde besonders von offizieller Stelle als Provokation wahrgenommen. Ganz anders war der Zuspruch kurz darauf in London und am New Yorker Broadway, wo das Stück unter dem Titel »The Chocolate Soldier« zu einem jahrzehntelang gespielten Renner wurde und die Entwicklung des amerikanischen Musicals wesentlich beeinflusste. Auf deutschen Bühnen ist das zu Unrecht verkannte Stück bis heute selten anzutreffen, am Staatstheater am Gärtnerplatz erlebte es lediglich zwei Premieren 1909 und 1961. Höchste Zeit für eine längst überfällige Neuentdeckung, für die Regie-Koryphäe Peter Konwitschny gewonnen werden konnte, der damit sein Gärtnerplatz-Debüt gibt! weiter lesen weniger

15. Juni - Freitag

19:00 DON GIOVANNI
Oper
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte... Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken. Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und  ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires. DON GIOVANNI in den sozialen Medien #GPTdongiovanni weiter lesen weniger

16. Juni - Samstag

19:30 Der tapfere Soldat
Operette
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

Gähnende Langeweile herrscht im Haus des bulgarischen Oberst Popoff. Der Hausherr und sein künftiger Schwiegersohn, Major Alexius, sind schon seit Monaten im Krieg gegen die Serben, und Töchterchen Nadina sehnt voll vaterländischer Begierde die siegreiche Rückkehr ihrer zwei Kriegshelden herbei. Da plötzlich flüchtet sich aus heiterem Himmel der schweizer Geschäftsmann... Gähnende Langeweile herrscht im Haus des bulgarischen Oberst Popoff. Der Hausherr und sein künftiger Schwiegersohn, Major Alexius, sind schon seit Monaten im Krieg gegen die Serben, und Töchterchen Nadina sehnt voll vaterländischer Begierde die siegreiche Rückkehr ihrer zwei Kriegshelden herbei. Da plötzlich flüchtet sich aus heiterem Himmel der schweizer Geschäftsmann Bumerli in ihr Bett, der eine ganz andere Vorstellung von Heldentum mitbringt. Weil beide gleich mehr als bloß die Vorliebe für Schokolade verbindet und Bumerli obendrein noch eine serbische Uniform trägt, versteckt Nadina den Eindringling für eine Nacht vor der heranrückenden heimischen Armee unter ihrer Bettdecke. Als wenig später und mit großem Tamtam Popoff und Alexius siegestaumelnd heimkehren, hat Nadinas Traumvorstellung vom »tapferen Soldaten« schon den einen oder anderen Riss abbekommen. Wird es dem abermals auftauchenden Bumerli, der sich längst in Nadina verliebt hat, gelingen, das überkommene Heldenbild der Soldatentochter gänzlich zu seinen Gunsten ins Wanken zu bringen? Nur allzu gerne wollte der Operetten-Komponist Oscar Straus, der stets das Humoristische und Parodistische liebte, nach Erfolgsstücken wie »Die lustigen Nibelungen« (1904) und »Ein Walzertraum« (1907) Bernard Shaws satirisches Schauspiel »Helden« (»Arms and the Man«) in eine neue Operette verwandeln. In der 1894 uraufgeführten militärischen Heldenposse macht sich der berühmte britische Autor gnadenlos über die Glorifizierung des hohlen Heldenpathos lustig. Doch Shaw scheute zunächst die Freigabe der Bearbeitungsrechte, erlaubte dann aber die Operettenadaption unter der Bedingung, dass sie als freie Parodie seines Schauspiels erscheine und weder Rollennamen noch Textzeilen im originalen Wortlaut übernehme. Die Uraufführung von »Der tapfere Soldat« 1908 im militärfanatischen kaiserlichen Wien, nur wenige Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, war trotz der intelligenten Handlung, gepaart mit wunderbaren Melodien, kein überragender Erfolg und wurde besonders von offizieller Stelle als Provokation wahrgenommen. Ganz anders war der Zuspruch kurz darauf in London und am New Yorker Broadway, wo das Stück unter dem Titel »The Chocolate Soldier« zu einem jahrzehntelang gespielten Renner wurde und die Entwicklung des amerikanischen Musicals wesentlich beeinflusste. Auf deutschen Bühnen ist das zu Unrecht verkannte Stück bis heute selten anzutreffen, am Staatstheater am Gärtnerplatz erlebte es lediglich zwei Premieren 1909 und 1961. Höchste Zeit für eine längst überfällige Neuentdeckung, für die Regie-Koryphäe Peter Konwitschny gewonnen werden konnte, der damit sein Gärtnerplatz-Debüt gibt! weiter lesen weniger

17. Juni - Sonntag

18:00 Der tapfere Soldat
Operette
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

Gähnende Langeweile herrscht im Haus des bulgarischen Oberst Popoff. Der Hausherr und sein künftiger Schwiegersohn, Major Alexius, sind schon seit Monaten im Krieg gegen die Serben, und Töchterchen Nadina sehnt voll vaterländischer Begierde die siegreiche Rückkehr ihrer zwei Kriegshelden herbei. Da plötzlich flüchtet sich aus heiterem Himmel der schweizer Geschäftsmann... Gähnende Langeweile herrscht im Haus des bulgarischen Oberst Popoff. Der Hausherr und sein künftiger Schwiegersohn, Major Alexius, sind schon seit Monaten im Krieg gegen die Serben, und Töchterchen Nadina sehnt voll vaterländischer Begierde die siegreiche Rückkehr ihrer zwei Kriegshelden herbei. Da plötzlich flüchtet sich aus heiterem Himmel der schweizer Geschäftsmann Bumerli in ihr Bett, der eine ganz andere Vorstellung von Heldentum mitbringt. Weil beide gleich mehr als bloß die Vorliebe für Schokolade verbindet und Bumerli obendrein noch eine serbische Uniform trägt, versteckt Nadina den Eindringling für eine Nacht vor der heranrückenden heimischen Armee unter ihrer Bettdecke. Als wenig später und mit großem Tamtam Popoff und Alexius siegestaumelnd heimkehren, hat Nadinas Traumvorstellung vom »tapferen Soldaten« schon den einen oder anderen Riss abbekommen. Wird es dem abermals auftauchenden Bumerli, der sich längst in Nadina verliebt hat, gelingen, das überkommene Heldenbild der Soldatentochter gänzlich zu seinen Gunsten ins Wanken zu bringen? Nur allzu gerne wollte der Operetten-Komponist Oscar Straus, der stets das Humoristische und Parodistische liebte, nach Erfolgsstücken wie »Die lustigen Nibelungen« (1904) und »Ein Walzertraum« (1907) Bernard Shaws satirisches Schauspiel »Helden« (»Arms and the Man«) in eine neue Operette verwandeln. In der 1894 uraufgeführten militärischen Heldenposse macht sich der berühmte britische Autor gnadenlos über die Glorifizierung des hohlen Heldenpathos lustig. Doch Shaw scheute zunächst die Freigabe der Bearbeitungsrechte, erlaubte dann aber die Operettenadaption unter der Bedingung, dass sie als freie Parodie seines Schauspiels erscheine und weder Rollennamen noch Textzeilen im originalen Wortlaut übernehme. Die Uraufführung von »Der tapfere Soldat« 1908 im militärfanatischen kaiserlichen Wien, nur wenige Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, war trotz der intelligenten Handlung, gepaart mit wunderbaren Melodien, kein überragender Erfolg und wurde besonders von offizieller Stelle als Provokation wahrgenommen. Ganz anders war der Zuspruch kurz darauf in London und am New Yorker Broadway, wo das Stück unter dem Titel »The Chocolate Soldier« zu einem jahrzehntelang gespielten Renner wurde und die Entwicklung des amerikanischen Musicals wesentlich beeinflusste. Auf deutschen Bühnen ist das zu Unrecht verkannte Stück bis heute selten anzutreffen, am Staatstheater am Gärtnerplatz erlebte es lediglich zwei Premieren 1909 und 1961. Höchste Zeit für eine längst überfällige Neuentdeckung, für die Regie-Koryphäe Peter Konwitschny gewonnen werden konnte, der damit sein Gärtnerplatz-Debüt gibt! weiter lesen weniger

20. Juni - Mittwoch

19:00 DON GIOVANNI
Oper
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte... Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken. Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und  ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires. DON GIOVANNI in den sozialen Medien #GPTdongiovanni weiter lesen weniger

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