muenchenbuehnen.de Theater in München

12. Juli - Donnerstag

18:30 Don Karlos
von Friedrich Schiller
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Martin Kušej

Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer... Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer gewesen ist, wie gefährlich gerade hehre Ziele sind. weiter lesen weniger

19:30 La Stradapremiere
Ballett
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

Zampanò, ein grobschlächtiger Schausteller, zieht zusammen mit seiner mittellosen Assistentin Gelsomina quer durchs ganze Land. Die anhängliche junge Frau, die stets als Clown an Zampanòs Seite auftritt, wird von diesem schlecht behandelt und wie eine Sklavin gehalten. Dennoch ist Gelsomina völlig von Zampanò abhängig und muss folglich bei ihm bleiben. So wartet... Zampanò, ein grobschlächtiger Schausteller, zieht zusammen mit seiner mittellosen Assistentin Gelsomina quer durchs ganze Land. Die anhängliche junge Frau, die stets als Clown an Zampanòs Seite auftritt, wird von diesem schlecht behandelt und wie eine Sklavin gehalten. Dennoch ist Gelsomina völlig von Zampanò abhängig und muss folglich bei ihm bleiben. So wartet sie etwa stets geduldig ab, während sich dieser mit anderen Frauen vergnügt. Anlässlich eines gemeinsamen Auftritts bei einem Zirkus lernt Gelsomina den wagemutigen Seiltänzer Matto kennen, der ihr mehr Aufmerksamkeit zukommen lässt, als je ein Mensch zuvor. So bringt er ihr unter anderem eine kleine Melodie auf seiner Trompete bei. Als die beiden sich weiter annähern, kommt es zwischen Zampanò, Gelsomina und Matto zu einem folgenreichen Streit. Eine spannungsgeladene Dreiecksbeziehung bildet den dramatischen Mittelpunkt von Federico Fellinis »Oscar«-prämiertem Filmklassiker »La Strada« aus dem Jahr 1954. In den Jahren von 1952 bis 1979 arbeitete der italienische Star-Regisseur eng mit dem Komponisten Nino Rota zusammen. »La Strada« ist Rotas dritte Partitur für einen Fellini-Film. In dieser ließ sich Rota maßgeblich von der emotionsgeladenen Bildsprache Fellinis zu einer kraftvollen Rhythmik inspirieren, verstand es dabei jedoch zugleich, eigenständige Motive und Themen zu entwickeln. So zieht sich beispielweise die Trompetenmelodie, die Gelsomina von dem Seiltänzer Matto beigebracht bekommen hat, wie ein roter Faden leitmotivisch durch die gesamte Partitur. 1966 arbeitete Rota seine Filmmusik schließlich zu einer Ballettsuite für Orchester um. Diese Fassung, die das Gärtnerplatztheater als deutsche Erstaufführung präsentiert, bildet für Choreograf Marco Goecke die Grundlage zu einem mitreißenden Ballettabend über den Widerstreit menschlicher Urtriebe wie Liebe, Hass und Eifersucht. weiter lesen weniger

20:00 KAWUMM
Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte.
GOP Varieté-Theater München

Spielort: GOP Varieté-Theater München

ca. 2 Stunden inkl. Pause

Regie & Bühnenbild: Markus Pabst & Pierre Caesar

"KAWUMM" – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte. Eine Geschichte vom Überleben in der Tris­tesse des Alltags, durch die Macht der Phantasie.

20:00 Der Geldkomplex
von Videoschnipselkünstler Jürgen Kuttner und Puppenspielerin Suse Wächter nach Motiven von Franziska Gräfin zu Reventlow
Residenztheater

Spielort: Marstall

Regie: Jürgen Kuttner

Zwischen Finanzkrisen, EU-Rettungsfonds, Immobilienblasen und Dispo-Kredit entführt die Inszenierung von Videoschnipselkünstler Jürgen Kuttner und Puppenspielerin Suse Wächter in ein Sanatorium, das keine Rettung bietet. Mit von der Partie sind ein paar nicht immer zahlungsfähige Puppen. Moneten. Moos. Piepen.

20:30 GRIMM - Lasst uns flüchten, z.B. in den deutschen Wald
von Jakob Fedler und Ensemble
TamS Theater

Spielort: TamS Theater

Die Welt ist groß und weit und furchterregend. Schreckliche Dinge passieren, Furcht und Elend schlagen einem allerorten entgegen und nirgends ist man sicher. Wie gut, dass es den deutschen Wald gibt, in dem das Wünschen noch immer geholfen hat. Dorthin lässt es sich gut fliehen, da steht ein kleines Häuschen, nichts wie rein in die gute alte Zeit und von innen die Tür verriegelt. Dann pfeift man... Die Welt ist groß und weit und furchterregend. Schreckliche Dinge passieren, Furcht und Elend schlagen einem allerorten entgegen und nirgends ist man sicher. Wie gut, dass es den deutschen Wald gibt, in dem das Wünschen noch immer geholfen hat. Dorthin lässt es sich gut fliehen, da steht ein kleines Häuschen, nichts wie rein in die gute alte Zeit und von innen die Tür verriegelt. Dann pfeift man sich ein fröhlich Liedchen und lässt alles Unheil hinter sich. Der Wolf sagt artig dem Jäger guten Tag, die Zwerge kommen singend vom Bergbau nach Hause und die Tauben gurren ihr Ruckediguh. weiter lesen weniger

13. Juli - Freitag

18:00 Auf ewig unser Gestern
von Maria Milisavljević
Residenztheater

Spielort: Marstall

FRANZISKA ANGERER

Ein Haus in Niederbayern. Eine Tür, die immer zu ist und Personen, die dort schon immer waren und ewig sein werden. Maria Milisavljević fordert mit ihrem dichten poetischen Theaterstück die Geister einer bayerischen Familie heraus. Damals wie heute steht draußen "die Welt in Brand". Maria Milisavljević, 2013 mit dem Kleist-Förderpreis ausgezeichnet, erhielt 2016 den AutorenPreis des Heidelberger... Ein Haus in Niederbayern. Eine Tür, die immer zu ist und Personen, die dort schon immer waren und ewig sein werden. Maria Milisavljević fordert mit ihrem dichten poetischen Theaterstück die Geister einer bayerischen Familie heraus. Damals wie heute steht draußen "die Welt in Brand". Maria Milisavljević, 2013 mit dem Kleist-Förderpreis ausgezeichnet, erhielt 2016 den AutorenPreis des Heidelberger Stückemarktes. Mit "Auf ewig unser Gestern" schrieb sie ein stilles Heimatpoem, das über Abschottung und Verdrängung erzählt. weiter lesen weniger

18:30 Don Juan
von Moliére
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Frank Castorf

Ein spanischer Adliger, gleichermaßen mit sexuellem Appetit, intellektueller Finesse und moralischer Un­bekümmertheit gesegnet, streunt mit seinem geistig etwas schwerfälligen Diener durch Sizilien und reißt Frauen auf. Das ist manchmal mühseliger, manchmal ein Fingerschnippen, doch wirklich unangenehm wird es, wenn die Frauen ihn nicht ziehen lassen wollen oder bewaffnete Brüder haben. Noch... Ein spanischer Adliger, gleichermaßen mit sexuellem Appetit, intellektueller Finesse und moralischer Un­bekümmertheit gesegnet, streunt mit seinem geistig etwas schwerfälligen Diener durch Sizilien und reißt Frauen auf. Das ist manchmal mühseliger, manchmal ein Fingerschnippen, doch wirklich unangenehm wird es, wenn die Frauen ihn nicht ziehen lassen wollen oder bewaffnete Brüder haben. Noch unangenehmer kann es werden, die Statue eines Toten zum Essen einzuladen. Dabei ist sein Credo doch offenkundig: "Ich habe einen natürlichen Hang, mir bei allem, was mich anzieht, kei­ne Schranken zu setzen." weiter lesen weniger

19:30 White Elephants
von Zainabu Jallo Deutsch von Anne Simmering
Residenztheater

Spielort: Marstall

BRITTA ENDER

Auf der Grenze zwischen Fürsorge und Missbrauch, Verachtung und Verlangen bewegen sich Mutter und Sohn, Sabbath und Celestial, zwei in die Jahre gekommene und von der Welt vergessene. In zu Stillleben verdichteten Sprachbildern beschreibt die nigerianische Autorin Zainabu Jallo die Enge eines Zuhauses, das die Spuren der Zerstörung einer bereits ein halbes Jahrhundert andauernden Zweisamkeit aufweist.... Auf der Grenze zwischen Fürsorge und Missbrauch, Verachtung und Verlangen bewegen sich Mutter und Sohn, Sabbath und Celestial, zwei in die Jahre gekommene und von der Welt vergessene. In zu Stillleben verdichteten Sprachbildern beschreibt die nigerianische Autorin Zainabu Jallo die Enge eines Zuhauses, das die Spuren der Zerstörung einer bereits ein halbes Jahrhundert andauernden Zweisamkeit aufweist. Die Autorin wurde international mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ist mit ihrem intimen Kammerspiel "White Elephants" zum ersten Mal auf einer deutschen Bühne vertreten. weiter lesen weniger

20:00 KAWUMM
Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte.
GOP Varieté-Theater München

Spielort: GOP Varieté-Theater München

ca. 2 Stunden inkl. Pause

Regie & Bühnenbild: Markus Pabst & Pierre Caesar

"KAWUMM" – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte. Eine Geschichte vom Überleben in der Tris­tesse des Alltags, durch die Macht der Phantasie.

20:30 GRIMM - Lasst uns flüchten, z.B. in den deutschen Wald
von Jakob Fedler und Ensemble
TamS Theater

Spielort: TamS Theater

Die Welt ist groß und weit und furchterregend. Schreckliche Dinge passieren, Furcht und Elend schlagen einem allerorten entgegen und nirgends ist man sicher. Wie gut, dass es den deutschen Wald gibt, in dem das Wünschen noch immer geholfen hat. Dorthin lässt es sich gut fliehen, da steht ein kleines Häuschen, nichts wie rein in die gute alte Zeit und von innen die Tür verriegelt. Dann pfeift man... Die Welt ist groß und weit und furchterregend. Schreckliche Dinge passieren, Furcht und Elend schlagen einem allerorten entgegen und nirgends ist man sicher. Wie gut, dass es den deutschen Wald gibt, in dem das Wünschen noch immer geholfen hat. Dorthin lässt es sich gut fliehen, da steht ein kleines Häuschen, nichts wie rein in die gute alte Zeit und von innen die Tür verriegelt. Dann pfeift man sich ein fröhlich Liedchen und lässt alles Unheil hinter sich. Der Wolf sagt artig dem Jäger guten Tag, die Zwerge kommen singend vom Bergbau nach Hause und die Tauben gurren ihr Ruckediguh. weiter lesen weniger

21:00 Bakunin
Residenztheater

Spielort: Marstall

STEFAN SCHWEIGERT

Ein anarchistisches Stück von Santiago Sanguinetti Deutsch von Franziska Muche

14. Juli - Samstag

19:00 Bis ans Ende ihrer Tage
von Pat To Yan Deutsch von John Birke
Residenztheater

Spielort: Marstall

MIRA STADLER

Kenneth spricht nur mit seinem Körper. Dafür erzählt Charmaine umso mehr. Von der Katastrophe und von ihrer Flucht. Warum die einen sterben und die anderen nicht. Von den Toten und wie aus Menschen Feinde werden. In der verbotenen Zone ergibt sich so etwas wie der Fluch der Hoffnung auf ein neues Leben "in einer anderen Welt inmitten der übrigen Welt".

19:30 La Strada
Ballett
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

Zampanò, ein grobschlächtiger Schausteller, zieht zusammen mit seiner mittellosen Assistentin Gelsomina quer durchs ganze Land. Die anhängliche junge Frau, die stets als Clown an Zampanòs Seite auftritt, wird von diesem schlecht behandelt und wie eine Sklavin gehalten. Dennoch ist Gelsomina völlig von Zampanò abhängig und muss folglich bei ihm bleiben. So wartet... Zampanò, ein grobschlächtiger Schausteller, zieht zusammen mit seiner mittellosen Assistentin Gelsomina quer durchs ganze Land. Die anhängliche junge Frau, die stets als Clown an Zampanòs Seite auftritt, wird von diesem schlecht behandelt und wie eine Sklavin gehalten. Dennoch ist Gelsomina völlig von Zampanò abhängig und muss folglich bei ihm bleiben. So wartet sie etwa stets geduldig ab, während sich dieser mit anderen Frauen vergnügt. Anlässlich eines gemeinsamen Auftritts bei einem Zirkus lernt Gelsomina den wagemutigen Seiltänzer Matto kennen, der ihr mehr Aufmerksamkeit zukommen lässt, als je ein Mensch zuvor. So bringt er ihr unter anderem eine kleine Melodie auf seiner Trompete bei. Als die beiden sich weiter annähern, kommt es zwischen Zampanò, Gelsomina und Matto zu einem folgenreichen Streit. Eine spannungsgeladene Dreiecksbeziehung bildet den dramatischen Mittelpunkt von Federico Fellinis »Oscar«-prämiertem Filmklassiker »La Strada« aus dem Jahr 1954. In den Jahren von 1952 bis 1979 arbeitete der italienische Star-Regisseur eng mit dem Komponisten Nino Rota zusammen. »La Strada« ist Rotas dritte Partitur für einen Fellini-Film. In dieser ließ sich Rota maßgeblich von der emotionsgeladenen Bildsprache Fellinis zu einer kraftvollen Rhythmik inspirieren, verstand es dabei jedoch zugleich, eigenständige Motive und Themen zu entwickeln. So zieht sich beispielweise die Trompetenmelodie, die Gelsomina von dem Seiltänzer Matto beigebracht bekommen hat, wie ein roter Faden leitmotivisch durch die gesamte Partitur. 1966 arbeitete Rota seine Filmmusik schließlich zu einer Ballettsuite für Orchester um. Diese Fassung, die das Gärtnerplatztheater als deutsche Erstaufführung präsentiert, bildet für Choreograf Marco Goecke die Grundlage zu einem mitreißenden Ballettabend über den Widerstreit menschlicher Urtriebe wie Liebe, Hass und Eifersucht. weiter lesen weniger

20:00 Junk
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Tina Lanik

von Ayad Akhtar, Deutsch von Michael Raab

20:30 Antigone lebt*
Residenztheater

Spielort: Marstall

RIKKI HENRY

von Susanna Fournier Deutsch von Maria Milisavljević

20:30 GRIMM - Lasst uns flüchten, z.B. in den deutschen Wald
von Jakob Fedler und Ensemble
TamS Theater

Spielort: TamS Theater

Die Welt ist groß und weit und furchterregend. Schreckliche Dinge passieren, Furcht und Elend schlagen einem allerorten entgegen und nirgends ist man sicher. Wie gut, dass es den deutschen Wald gibt, in dem das Wünschen noch immer geholfen hat. Dorthin lässt es sich gut fliehen, da steht ein kleines Häuschen, nichts wie rein in die gute alte Zeit und von innen die Tür verriegelt. Dann pfeift man... Die Welt ist groß und weit und furchterregend. Schreckliche Dinge passieren, Furcht und Elend schlagen einem allerorten entgegen und nirgends ist man sicher. Wie gut, dass es den deutschen Wald gibt, in dem das Wünschen noch immer geholfen hat. Dorthin lässt es sich gut fliehen, da steht ein kleines Häuschen, nichts wie rein in die gute alte Zeit und von innen die Tür verriegelt. Dann pfeift man sich ein fröhlich Liedchen und lässt alles Unheil hinter sich. Der Wolf sagt artig dem Jäger guten Tag, die Zwerge kommen singend vom Bergbau nach Hause und die Tauben gurren ihr Ruckediguh. weiter lesen weniger

21:00 KAWUMM
Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte.
GOP Varieté-Theater München

Spielort: GOP Varieté-Theater München

ca. 2 Stunden inkl. Pause

Regie & Bühnenbild: Markus Pabst & Pierre Caesar

"KAWUMM" – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte. Eine Geschichte vom Überleben in der Tris­tesse des Alltags, durch die Macht der Phantasie.

15. Juli - Sonntag

18:00 La Strada
Ballett
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

Zampanò, ein grobschlächtiger Schausteller, zieht zusammen mit seiner mittellosen Assistentin Gelsomina quer durchs ganze Land. Die anhängliche junge Frau, die stets als Clown an Zampanòs Seite auftritt, wird von diesem schlecht behandelt und wie eine Sklavin gehalten. Dennoch ist Gelsomina völlig von Zampanò abhängig und muss folglich bei ihm bleiben. So wartet... Zampanò, ein grobschlächtiger Schausteller, zieht zusammen mit seiner mittellosen Assistentin Gelsomina quer durchs ganze Land. Die anhängliche junge Frau, die stets als Clown an Zampanòs Seite auftritt, wird von diesem schlecht behandelt und wie eine Sklavin gehalten. Dennoch ist Gelsomina völlig von Zampanò abhängig und muss folglich bei ihm bleiben. So wartet sie etwa stets geduldig ab, während sich dieser mit anderen Frauen vergnügt. Anlässlich eines gemeinsamen Auftritts bei einem Zirkus lernt Gelsomina den wagemutigen Seiltänzer Matto kennen, der ihr mehr Aufmerksamkeit zukommen lässt, als je ein Mensch zuvor. So bringt er ihr unter anderem eine kleine Melodie auf seiner Trompete bei. Als die beiden sich weiter annähern, kommt es zwischen Zampanò, Gelsomina und Matto zu einem folgenreichen Streit. Eine spannungsgeladene Dreiecksbeziehung bildet den dramatischen Mittelpunkt von Federico Fellinis »Oscar«-prämiertem Filmklassiker »La Strada« aus dem Jahr 1954. In den Jahren von 1952 bis 1979 arbeitete der italienische Star-Regisseur eng mit dem Komponisten Nino Rota zusammen. »La Strada« ist Rotas dritte Partitur für einen Fellini-Film. In dieser ließ sich Rota maßgeblich von der emotionsgeladenen Bildsprache Fellinis zu einer kraftvollen Rhythmik inspirieren, verstand es dabei jedoch zugleich, eigenständige Motive und Themen zu entwickeln. So zieht sich beispielweise die Trompetenmelodie, die Gelsomina von dem Seiltänzer Matto beigebracht bekommen hat, wie ein roter Faden leitmotivisch durch die gesamte Partitur. 1966 arbeitete Rota seine Filmmusik schließlich zu einer Ballettsuite für Orchester um. Diese Fassung, die das Gärtnerplatztheater als deutsche Erstaufführung präsentiert, bildet für Choreograf Marco Goecke die Grundlage zu einem mitreißenden Ballettabend über den Widerstreit menschlicher Urtriebe wie Liebe, Hass und Eifersucht. weiter lesen weniger

18:30 KAWUMM
Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte.
GOP Varieté-Theater München

Spielort: GOP Varieté-Theater München

ca. 2 Stunden inkl. Pause

Regie & Bühnenbild: Markus Pabst & Pierre Caesar

"KAWUMM" – Die wundersame Geschichte vom dicken Mann, der beinahe nichts konnte. Eine Geschichte vom Überleben in der Tris­tesse des Alltags, durch die Macht der Phantasie.

20:00 Howl
Eine amerikanische Traummaschine von Allen Ginsberg Deutsch von Carl Weissner
Residenztheater

Spielort: Marstall

"Howl" sollte 1957 ein Gerichtsverfahren wegen Obszönität überstehen, das der zuständige Richter Horn mit den Worten "Ich glaube nicht, dass sich 'Howl' kein gesellschaftlicher Wert zugutehalten lässt" zugunsten der Kunstfreiheit entschied. Die zu diesem Zeitpunkt bereits berüchtigte Rebellenkünstlergruppe um Kerouac, Ginsberg und Burroughs, die als Beat Generation in die Geschichte eingehen... "Howl" sollte 1957 ein Gerichtsverfahren wegen Obszönität überstehen, das der zuständige Richter Horn mit den Worten "Ich glaube nicht, dass sich 'Howl' kein gesellschaftlicher Wert zugutehalten lässt" zugunsten der Kunstfreiheit entschied. Die zu diesem Zeitpunkt bereits berüchtigte Rebellenkünstlergruppe um Kerouac, Ginsberg und Burroughs, die als Beat Generation in die Geschichte eingehen sollte, hatte mit "Howl" ihren literarischen Kronzeugen gefunden. weiter lesen weniger

20:00 Jagdszenen aus Niederbayern
von Martin Sperr
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Martin Kušej

In seinem Erstlingsstück, entstanden zwischen 1962 und 1965, schreibt Martin Sperr über eine Dorfgemeinschaft in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Diese richtet sich gegen alle, die sich nicht der Norm anpassen können oder wollen. Die Bäuerin Maria, die mit ihrem Knecht Volker zusammenlebt, nachdem ihr Mann nicht aus dem Krieg zurückkam, wird als Schandfleck angesehen. Ihr Sohn Rovo gilt als Dorftrottel,... In seinem Erstlingsstück, entstanden zwischen 1962 und 1965, schreibt Martin Sperr über eine Dorfgemeinschaft in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Diese richtet sich gegen alle, die sich nicht der Norm anpassen können oder wollen. Die Bäuerin Maria, die mit ihrem Knecht Volker zusammenlebt, nachdem ihr Mann nicht aus dem Krieg zurückkam, wird als Schandfleck angesehen. Ihr Sohn Rovo gilt als Dorftrottel, das Mädchen Tonka als die Dorfhure. Als Abram, der wegen Homosexualität eine Haftstrafe verbüßt hat, zurückkommt, bietet sich eine neue Zielscheibe. Die Situation verschärft sich drastisch, als Tonka behauptet, von Abram geschwängert worden zu sein, und er sie aus Panik ersticht. weiter lesen weniger

16. Juli - Montag

19:00 Macbeth
von William Shakespeare
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Andreas Kriegenburg

Ein Mann auf dem Hochplateau der Gesellschaft, mit Ehrgeiz, genügend Begabung und liebender Ehefrau bedacht, um ein maßvoll besonderes Leben zu führen. Macbeth heißt dieser Mann, er hat König Duncan von Schottland in der Schlacht den verräterischen Than von Cawdor und die Norweger vom Hals geschafft. Sein Weg kann nur nach oben führen, wenn er keine großen Fehler macht, die Zeit wird es fügen.... Ein Mann auf dem Hochplateau der Gesellschaft, mit Ehrgeiz, genügend Begabung und liebender Ehefrau bedacht, um ein maßvoll besonderes Leben zu führen. Macbeth heißt dieser Mann, er hat König Duncan von Schottland in der Schlacht den verräterischen Than von Cawdor und die Norweger vom Hals geschafft. Sein Weg kann nur nach oben führen, wenn er keine großen Fehler macht, die Zeit wird es fügen. Doch dann trifft er drei Hexen, die ihm eine Beförderung und den Königstitel prophezeien – und als die Beförderung auf der Stelle eintrifft, wird aus dem Spuk eine mörderische Karriereanleitung. weiter lesen weniger

20:00 TheaterBar
Residenztheater

Spielort: Marstall Café

Wir tauschen mit Ihnen die Plätze - Sie kommen zu uns auf die Bühne. Szenen, Songs, Akrobatik, ... Alles ist erlaubt, lediglich ein zeitliches Limit wird gesetzt.

17. Juli - Dienstag

19:30 Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie
von Stefano Massini
Residenztheater

Spielort: Marstall

Regie: Marius von Mayenburg

Im Jahr 2008 meldet die US-Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an und wird so zum Symbol eines ungezügelten Kapitalismus – der größte Unternehmenscrash in der US-Geschichte erschüttert die internationalen Finanzmärkte. Vor diesem aufsehenerregenden Ende steht eine 150-jährige Firmengeschichte, die mit der Emigration von drei jüdischen Brüdern aus dem bayerischen Rimpar beginnt.

19:30 La Strada
Ballett
Staatstheater am Gärtnerplatz

Spielort: Bühne

Zampanò, ein grobschlächtiger Schausteller, zieht zusammen mit seiner mittellosen Assistentin Gelsomina quer durchs ganze Land. Die anhängliche junge Frau, die stets als Clown an Zampanòs Seite auftritt, wird von diesem schlecht behandelt und wie eine Sklavin gehalten. Dennoch ist Gelsomina völlig von Zampanò abhängig und muss folglich bei ihm bleiben. So wartet... Zampanò, ein grobschlächtiger Schausteller, zieht zusammen mit seiner mittellosen Assistentin Gelsomina quer durchs ganze Land. Die anhängliche junge Frau, die stets als Clown an Zampanòs Seite auftritt, wird von diesem schlecht behandelt und wie eine Sklavin gehalten. Dennoch ist Gelsomina völlig von Zampanò abhängig und muss folglich bei ihm bleiben. So wartet sie etwa stets geduldig ab, während sich dieser mit anderen Frauen vergnügt. Anlässlich eines gemeinsamen Auftritts bei einem Zirkus lernt Gelsomina den wagemutigen Seiltänzer Matto kennen, der ihr mehr Aufmerksamkeit zukommen lässt, als je ein Mensch zuvor. So bringt er ihr unter anderem eine kleine Melodie auf seiner Trompete bei. Als die beiden sich weiter annähern, kommt es zwischen Zampanò, Gelsomina und Matto zu einem folgenreichen Streit. Eine spannungsgeladene Dreiecksbeziehung bildet den dramatischen Mittelpunkt von Federico Fellinis »Oscar«-prämiertem Filmklassiker »La Strada« aus dem Jahr 1954. In den Jahren von 1952 bis 1979 arbeitete der italienische Star-Regisseur eng mit dem Komponisten Nino Rota zusammen. »La Strada« ist Rotas dritte Partitur für einen Fellini-Film. In dieser ließ sich Rota maßgeblich von der emotionsgeladenen Bildsprache Fellinis zu einer kraftvollen Rhythmik inspirieren, verstand es dabei jedoch zugleich, eigenständige Motive und Themen zu entwickeln. So zieht sich beispielweise die Trompetenmelodie, die Gelsomina von dem Seiltänzer Matto beigebracht bekommen hat, wie ein roter Faden leitmotivisch durch die gesamte Partitur. 1966 arbeitete Rota seine Filmmusik schließlich zu einer Ballettsuite für Orchester um. Diese Fassung, die das Gärtnerplatztheater als deutsche Erstaufführung präsentiert, bildet für Choreograf Marco Goecke die Grundlage zu einem mitreißenden Ballettabend über den Widerstreit menschlicher Urtriebe wie Liebe, Hass und Eifersucht. weiter lesen weniger

20:00 Mensch Meier
von Franz Xaver Kroetz
Residenztheater

Spielort: Marstall

Regie: David Bösch

Franz Xaver Kroetz skizziert in pointierten Alltagsszenen eine Familie, die zwischen Abstiegsangst und Aufbruchsstimmung, zwischen imaginierter und realer Identitätssuche zerbricht.

18. Juli - Mittwoch

18:30 Don Juan
von Moliére
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Frank Castorf

Ein spanischer Adliger, gleichermaßen mit sexuellem Appetit, intellektueller Finesse und moralischer Un­bekümmertheit gesegnet, streunt mit seinem geistig etwas schwerfälligen Diener durch Sizilien und reißt Frauen auf. Das ist manchmal mühseliger, manchmal ein Fingerschnippen, doch wirklich unangenehm wird es, wenn die Frauen ihn nicht ziehen lassen wollen oder bewaffnete Brüder haben. Noch... Ein spanischer Adliger, gleichermaßen mit sexuellem Appetit, intellektueller Finesse und moralischer Un­bekümmertheit gesegnet, streunt mit seinem geistig etwas schwerfälligen Diener durch Sizilien und reißt Frauen auf. Das ist manchmal mühseliger, manchmal ein Fingerschnippen, doch wirklich unangenehm wird es, wenn die Frauen ihn nicht ziehen lassen wollen oder bewaffnete Brüder haben. Noch unangenehmer kann es werden, die Statue eines Toten zum Essen einzuladen. Dabei ist sein Credo doch offenkundig: "Ich habe einen natürlichen Hang, mir bei allem, was mich anzieht, kei­ne Schranken zu setzen." weiter lesen weniger

20:00 Foxfinder
von Dawn King
Residenztheater

Spielort: Marstall

Mirjam Loibl

Ein Land in der Krise. Geschickt nutzt die Regierung die wirtschaftliche Not der Bevölkerung, um eine diffuse Angst vor Füchsen zu schüren. Zu zerstörerischen Bestien verschrien, wild und übermächtig, verkörpern sie eine dunkle Naturgewalt, die schuld an allem Elend ist, eine unberechenbare Gefahr für die Zivilisation.