muenchenbuehnen.de Theater in München

16. Mai - Mittwoch

20:00 Ein Volksfeind
von Hendrik Ibsen, Deutsch von Angelika Gundlach
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Mateja Koležnik

Der Badearzt Thomas Stockmann entdeckt, dass die Kurgäste in seiner Heimatstadt durch Krankheitserreger im Wasser vergiftet werden. Er will seine Ergebnisse veröffentlichen, doch sein Bruder, der Bürgermeister will ihn davon abhalten, um den Bankrott der Stadt zu verhindern. Ein Gesellschaftsdrama, das die Verantwortung der Presse, sowie die Kollision von Eigeninteresse und Gemeinwohl hinterfragt. Der Badearzt Thomas Stockmann entdeckt, dass die Kurgäste in seiner Heimatstadt durch Krankheitserreger im Wasser vergiftet werden. Er will seine Ergebnisse veröffentlichen, doch sein Bruder, der Bürgermeister will ihn davon abhalten, um den Bankrott der Stadt zu verhindern. Ein Gesellschaftsdrama, das die Verantwortung der Presse, sowie die Kollision von Eigeninteresse und Gemeinwohl hinterfragt. weiter lesen weniger

17. Mai - Donnerstag

19:00 Don Karlospremiere
von Friedrich Schiller
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Martin Kušej

Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer... Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer gewesen ist, wie gefährlich gerade hehre Ziele sind. weiter lesen weniger

20:00 Philipp Lahm
von Michel Decar
Residenztheater

Spielort: Marstall

Robert Gerloff

Promiskuität, Koks und Swimmingpool – voll 80er. Mit einem Porsche 50 km/h fahren, das ist die wahre Kunst. Der Erregungsgesellschaft mit Regungslosigkeit trotzen, der Ungeduld mit Gleichmut, dem Chaos mit wohltuender Langeweile. Wem nun in unseren Breiten gelingt solch eine quasi epikureisch-stoische Lebensform, wer ist unser größtes Vorbild und zweitliebster Nachbar? Es gibt nur einen – Philipp... Promiskuität, Koks und Swimmingpool – voll 80er. Mit einem Porsche 50 km/h fahren, das ist die wahre Kunst. Der Erregungsgesellschaft mit Regungslosigkeit trotzen, der Ungeduld mit Gleichmut, dem Chaos mit wohltuender Langeweile. Wem nun in unseren Breiten gelingt solch eine quasi epikureisch-stoische Lebensform, wer ist unser größtes Vorbild und zweitliebster Nachbar? Es gibt nur einen – Philipp Lahm. weiter lesen weniger

18. Mai - Freitag

17:36 Playing :: Karlstadt
Eine szenische Installation von Bernhard Mikeska + Alexandra Althoff + Lothar Kittstein (RAUM+ZEIT)
Residenztheater

Spielort: Marstall

Bernhard Mikeska

An der Münchner Prinzregentenbrücke wird eine Frau aus der Isar gezogen. In der Chronik der "Selbstmordversuche 1935" wird sie als Nr. 83 aufgeführt: Liesl Karlstadt. Auf der Bühne wie im Leben spielt die Komikerin die Rolle der belastbaren, ausgleichenden Partnerin an der Seite von Karl Valentin. Während Valentin als Selbstdarsteller der eigenen Vertracktheit hervortritt, verschwindet Karlstadt... An der Münchner Prinzregentenbrücke wird eine Frau aus der Isar gezogen. In der Chronik der "Selbstmordversuche 1935" wird sie als Nr. 83 aufgeführt: Liesl Karlstadt. Auf der Bühne wie im Leben spielt die Komikerin die Rolle der belastbaren, ausgleichenden Partnerin an der Seite von Karl Valentin. Während Valentin als Selbstdarsteller der eigenen Vertracktheit hervortritt, verschwindet Karlstadt virtuos in einer Vielzahl von Rollen. Meist schlüpft sie in ein groteskes Mannskostüm. weiter lesen weniger

19:00 Don Karlos
von Friedrich Schiller
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Martin Kušej

Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer... Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer gewesen ist, wie gefährlich gerade hehre Ziele sind. weiter lesen weniger

20:00 Der Geldkomplex
von Videoschnipselkünstler Jürgen Kuttner und Puppenspielerin Suse Wächter nach Motiven von Franziska Gräfin zu Reventlow
Residenztheater

Spielort: Marstall

Regie: Jürgen Kuttner

Zwischen Finanzkrisen, EU-Rettungsfonds, Immobilienblasen und Dispo-Kredit entführt die Inszenierung von Videoschnipselkünstler Jürgen Kuttner und Puppenspielerin Suse Wächter in ein Sanatorium, das keine Rettung bietet. Mit von der Partie sind ein paar nicht immer zahlungsfähige Puppen. Moneten. Moos. Piepen.

19. Mai - Samstag

19:30 Phädras Nacht
Ein Projekt von Albert Ostermaier + Martin Kušej
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Martin Kušej

Viel zu lange schon hat der Krieg in Afghanistan Phädra den Mann geraubt, so dass Wahn und Verlangen aus ihr ein haltlos süchtiges Wesen gemacht haben. Phädra säuft. Phädra weint um Theseus. Phädra wütet. Hippolyt, den Flüchtling, den Theseus ihr als Boten, als Sohn und geschundene Seele anvertraut, will die liebeskranke Frau erobern, ohne Rücksicht darauf, dass nicht sie es ist, die der geschenkte... Viel zu lange schon hat der Krieg in Afghanistan Phädra den Mann geraubt, so dass Wahn und Verlangen aus ihr ein haltlos süchtiges Wesen gemacht haben. Phädra säuft. Phädra weint um Theseus. Phädra wütet. Hippolyt, den Flüchtling, den Theseus ihr als Boten, als Sohn und geschundene Seele anvertraut, will die liebeskranke Frau erobern, ohne Rücksicht darauf, dass nicht sie es ist, die der geschenkte Sohn begehrt, sondern ihre Tochter Aricia. weiter lesen weniger

20. Mai - Sonntag

19:30 Die Räuber
von Friedrich Schiller
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Regie: Ulrich Rasche

Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sich selbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt... Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sich selbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt allemal ihren Untergang. weiter lesen weniger

21. Mai - Montag

19:00 Die Räuber
von Friedrich Schiller
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Regie: Ulrich Rasche

Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sich selbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt... Für die ungleichen Brüder Karl und Franz Moor ist die alte Ordnung verfallen. Franz zerdenkt sie mit der Schärfe seines Verstandes, dem keine Werte und Vorgaben standhalten. Freiheit ist für ihn die Fähigkeit, sich selbst neu zu erschaffen. Karl fühlt sich ausgestoßen aus der harmonischen Ordnung seiner Kindheit. Dass die Welt nicht so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt, rechtfertigt allemal ihren Untergang. weiter lesen weniger

22. Mai - Dienstag

17:36 Playing :: Karlstadt
Eine szenische Installation von Bernhard Mikeska + Alexandra Althoff + Lothar Kittstein (RAUM+ZEIT)
Residenztheater

Spielort: Marstall

Bernhard Mikeska

An der Münchner Prinzregentenbrücke wird eine Frau aus der Isar gezogen. In der Chronik der "Selbstmordversuche 1935" wird sie als Nr. 83 aufgeführt: Liesl Karlstadt. Auf der Bühne wie im Leben spielt die Komikerin die Rolle der belastbaren, ausgleichenden Partnerin an der Seite von Karl Valentin. Während Valentin als Selbstdarsteller der eigenen Vertracktheit hervortritt, verschwindet Karlstadt... An der Münchner Prinzregentenbrücke wird eine Frau aus der Isar gezogen. In der Chronik der "Selbstmordversuche 1935" wird sie als Nr. 83 aufgeführt: Liesl Karlstadt. Auf der Bühne wie im Leben spielt die Komikerin die Rolle der belastbaren, ausgleichenden Partnerin an der Seite von Karl Valentin. Während Valentin als Selbstdarsteller der eigenen Vertracktheit hervortritt, verschwindet Karlstadt virtuos in einer Vielzahl von Rollen. Meist schlüpft sie in ein groteskes Mannskostüm. weiter lesen weniger

19:30 Junk
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Tina Lanik

von Ayad Akhtar, Deutsch von Michael Raab

23. Mai - Mittwoch

19:30 Kinder der Sonne
von Maxim Gorki Deutsch von Ulrike Zemme
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

David Bösch

"Kinder der Sonne" hat Gorki im Gefängnis geschrieben, nachts, mit Sondergenehmigung der Behörden. Er war nach dem sogenannten Petersburger Blutsonntag inhaftiert worden, der schließlich zur Russischen Revolution von 1905 führen sollte. In einer Art Gefängnis kann man sich auch die Figuren in seinem dritten Stück vorstellen, auch wenn es in diesem Fall aber eine großzügige Altbauwohnung.

20:00 Howl
Eine amerikanische Traummaschine von Allen Ginsberg Deutsch von Carl Weissner
Residenztheater

Spielort: Marstall

"Howl" sollte 1957 ein Gerichtsverfahren wegen Obszönität überstehen, das der zuständige Richter Horn mit den Worten "Ich glaube nicht, dass sich 'Howl' kein gesellschaftlicher Wert zugutehalten lässt" zugunsten der Kunstfreiheit entschied. Die zu diesem Zeitpunkt bereits berüchtigte Rebellenkünstlergruppe um Kerouac, Ginsberg und Burroughs, die als Beat Generation in die Geschichte eingehen... "Howl" sollte 1957 ein Gerichtsverfahren wegen Obszönität überstehen, das der zuständige Richter Horn mit den Worten "Ich glaube nicht, dass sich 'Howl' kein gesellschaftlicher Wert zugutehalten lässt" zugunsten der Kunstfreiheit entschied. Die zu diesem Zeitpunkt bereits berüchtigte Rebellenkünstlergruppe um Kerouac, Ginsberg und Burroughs, die als Beat Generation in die Geschichte eingehen sollte, hatte mit "Howl" ihren literarischen Kronzeugen gefunden. weiter lesen weniger

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