muenchenbuehnen.de Theater in München

13. Juni - Mittwoch

20:00 Tartuffe
von Molière
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Mateja Koleznik

Als ein höchst gefährliches Dokument sahen Klerus und weltliche Macht Molières Stück »Tartuffe«, als es in der Hochzeit des Absolutismus uraufgeführt wurde. Es entlarvt bis heute die zerstörerischen Kräfte, die jeder Doppelmoral innewohnen. Der wohlhabende Pariser Bürger Orgon verfällt Tartuffe. Er nimmt den Habenichts in sein Haus auf und verspricht ihm die Hand seiner Tochter, obwohl diese... Als ein höchst gefährliches Dokument sahen Klerus und weltliche Macht Molières Stück »Tartuffe«, als es in der Hochzeit des Absolutismus uraufgeführt wurde. Es entlarvt bis heute die zerstörerischen Kräfte, die jeder Doppelmoral innewohnen. Der wohlhabende Pariser Bürger Orgon verfällt Tartuffe. Er nimmt den Habenichts in sein Haus auf und verspricht ihm die Hand seiner Tochter, obwohl diese bereits glücklich verlobt ist. weiter lesen weniger

14. Juni - Donnerstag

20:00 Gloria
von Branden Jacobs-Jenkins Deutsch von Christine Richter-Nilson + Bo Magnus Nilson
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Amélie Niermeyer

In "Gloria" steigt der Autor Branden Jacobs-Jenkins tief in die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts ein und beleuchtet den Hyperkarrierismus der ersten Generation der Digital Natives, die den Weg zur Selbstverwirklichung so schnell wie möglich gehen will und dabei die Schaffung des eigenen Mythos in der medialen Gegenwart betreibt, daran aber auch zerbricht.

20:00 Das Schlangenei
von Ingmar Bergman, Deutsch von Heiner Gimmler
Residenztheater

Spielort: Cuvilliéstheater

Anne Lenk

Abel Rosenberg ist gemeinsam mit seinem Bruder Max und dessen Frau Manuela jahrelang als erfolgreicher Zirkusartist um die Welt gezogen. Nach Max' Verletzung leben die drei mit ihren gesparten Dollars in Berlin. In den trüben Novembertagen des Jahres 1923, als ein Dollar 150 Millionen Mark wert ist und Hitlers Putschversuch in München scheitert, wird das verlorene Künstlertrio in eine Folge mysteriöser... Abel Rosenberg ist gemeinsam mit seinem Bruder Max und dessen Frau Manuela jahrelang als erfolgreicher Zirkusartist um die Welt gezogen. Nach Max' Verletzung leben die drei mit ihren gesparten Dollars in Berlin. In den trüben Novembertagen des Jahres 1923, als ein Dollar 150 Millionen Mark wert ist und Hitlers Putschversuch in München scheitert, wird das verlorene Künstlertrio in eine Folge mysteriöser Morde verwickelt. weiter lesen weniger

15. Juni - Freitag

20:00 Ein Volksfeind
von Hendrik Ibsen, Deutsch von Angelika Gundlach
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Mateja Koležnik

Der Badearzt Thomas Stockmann entdeckt, dass die Kurgäste in seiner Heimatstadt durch Krankheitserreger im Wasser vergiftet werden. Er will seine Ergebnisse veröffentlichen, doch sein Bruder, der Bürgermeister will ihn davon abhalten, um den Bankrott der Stadt zu verhindern. Ein Gesellschaftsdrama, das die Verantwortung der Presse, sowie die Kollision von Eigeninteresse und Gemeinwohl hinterfragt. Der Badearzt Thomas Stockmann entdeckt, dass die Kurgäste in seiner Heimatstadt durch Krankheitserreger im Wasser vergiftet werden. Er will seine Ergebnisse veröffentlichen, doch sein Bruder, der Bürgermeister will ihn davon abhalten, um den Bankrott der Stadt zu verhindern. Ein Gesellschaftsdrama, das die Verantwortung der Presse, sowie die Kollision von Eigeninteresse und Gemeinwohl hinterfragt. weiter lesen weniger

16. Juni - Samstag

18:00 Don Karlos
von Friedrich Schiller
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Martin Kušej

Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer... Friedrich Schiller schrieb mit Unterbrechungen diesen Vater-Sohn-Konflikt mit weltgeschichtlicher Auswirkung von 1783 bis 1787. Uraufgeführt zwei Jahre vor der großen Revolution, wechselte er dabei mehrfach die ästhetische Gestalt, vom bürgerlichen Trauerspiel zum Ideendrama. Gerade in der Figur des Posa rechnet Schiller mit der Aufklärung ab und zeigt, wie brüchig der Idealismus schon immer gewesen ist, wie gefährlich gerade hehre Ziele sind. weiter lesen weniger

20:00 Erschlagt die Armen!
von Shumona Sinha, Deutsch von Lena Müller
Residenztheater

Spielort: Marstall

Zino Wey

Eine junge Frau schlägt in der pariser Métro einem Migranten eine Weinflasche über den Kopf . Was treibt eine Frau, die selbst Dolmetscherin für Asylsuchende ist, zu einer solchen Tat?

20:30 GRIMM - Lasst uns flüchten, z.B. in den deutschen Waldpremiere
von Jakob Fedler und Ensemble
TamS Theater

Spielort: TamS Theater

Die Welt ist groß und weit und furchterregend. Schreckliche Dinge passieren, Furcht und Elend schlagen einem allerorten entgegen und nirgends ist man sicher. Wie gut, dass es den deutschen Wald gibt, in dem das Wünschen noch immer geholfen hat. Dorthin lässt es sich gut fliehen, da steht ein kleines Häuschen, nichts wie rein in die gute alte Zeit und von innen die Tür verriegelt. Dann pfeift man... Die Welt ist groß und weit und furchterregend. Schreckliche Dinge passieren, Furcht und Elend schlagen einem allerorten entgegen und nirgends ist man sicher. Wie gut, dass es den deutschen Wald gibt, in dem das Wünschen noch immer geholfen hat. Dorthin lässt es sich gut fliehen, da steht ein kleines Häuschen, nichts wie rein in die gute alte Zeit und von innen die Tür verriegelt. Dann pfeift man sich ein fröhlich Liedchen und lässt alles Unheil hinter sich. Der Wolf sagt artig dem Jäger guten Tag, die Zwerge kommen singend vom Bergbau nach Hause und die Tauben gurren ihr Ruckediguh. weiter lesen weniger

17. Juni - Sonntag

20:00 Homevideo
Eine Produktion mit Jugendlichen der intergroup nach dem Drehbuch von Jan Braren für die Bühne bearbeitet von Can Fischer
Residenztheater

Spielort: Marstall

Anja Sczilinski
Mia Constantine

Homevideo beschreibt, wie junge Menschen im digital zurechtfrisierten Ego-Zeitalter unter dem Schutz der Anonymität ihre Menschlichkeit verlieren und zu spät über die Folgen ihres Handelns nachdenken.

20:00 Junk
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Tina Lanik

von Ayad Akhtar, Deutsch von Michael Raab

18. Juni - Montag

19:30 Kinder der Sonne
von Maxim Gorki Deutsch von Ulrike Zemme
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

David Bösch

"Kinder der Sonne" hat Gorki im Gefängnis geschrieben, nachts, mit Sondergenehmigung der Behörden. Er war nach dem sogenannten Petersburger Blutsonntag inhaftiert worden, der schließlich zur Russischen Revolution von 1905 führen sollte. In einer Art Gefängnis kann man sich auch die Figuren in seinem dritten Stück vorstellen, auch wenn es in diesem Fall aber eine großzügige Altbauwohnung.

19. Juni - Dienstag

20:00 Gloria
von Branden Jacobs-Jenkins Deutsch von Christine Richter-Nilson + Bo Magnus Nilson
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Amélie Niermeyer

In "Gloria" steigt der Autor Branden Jacobs-Jenkins tief in die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts ein und beleuchtet den Hyperkarrierismus der ersten Generation der Digital Natives, die den Weg zur Selbstverwirklichung so schnell wie möglich gehen will und dabei die Schaffung des eigenen Mythos in der medialen Gegenwart betreibt, daran aber auch zerbricht.

20. Juni - Mittwoch

20:00 Heilig Abend
Ein Stück für zwei Schauspieler und eine Uhr von Daniel Kehlmann
Residenztheater

Spielort: Residenztheater

Thomas Birkmeir

24. Dezember, 22 Uhr 30. Eine Frau wird verhört. Judith, Professorin für Philosophie. Angeblich weiß sie nicht warum. Thomas, Polizist, hat sie auf dem Weg zu ihren Eltern verhaftet. Er weiß alles über sie und behauptet, Judith habe gemeinsam mit ihrem Ex-Mann für Mitternacht ein Attentat geplant. "Wo ist die Bombe?", fragt Thomas.

20:00 Am Kältepol - Erzählungen aus dem Gulag
von Warlam Schalamow, Deutsch von Gabriele Leupold
Residenztheater

Spielort: Cuvilliéstheater

Timofej Kuljabin

Der Dichter Warlam Schalamow war selbst 18 Jahre lang Inhaftierter des Lagersystems in Russlands sibirischen Kolyma zur Zeit des Stalinismus. Seine Erzählungen über die Schwerstarbeit, Erniedrigungen, Schnee und Hunger sind mit seiner ersten Schauspielinszenierung in Deutschland, im Cuvilliétheater zu sehen.

20:30 GRIMM - Lasst uns flüchten, z.B. in den deutschen Wald
von Jakob Fedler und Ensemble
TamS Theater

Spielort: TamS Theater

Die Welt ist groß und weit und furchterregend. Schreckliche Dinge passieren, Furcht und Elend schlagen einem allerorten entgegen und nirgends ist man sicher. Wie gut, dass es den deutschen Wald gibt, in dem das Wünschen noch immer geholfen hat. Dorthin lässt es sich gut fliehen, da steht ein kleines Häuschen, nichts wie rein in die gute alte Zeit und von innen die Tür verriegelt. Dann pfeift man... Die Welt ist groß und weit und furchterregend. Schreckliche Dinge passieren, Furcht und Elend schlagen einem allerorten entgegen und nirgends ist man sicher. Wie gut, dass es den deutschen Wald gibt, in dem das Wünschen noch immer geholfen hat. Dorthin lässt es sich gut fliehen, da steht ein kleines Häuschen, nichts wie rein in die gute alte Zeit und von innen die Tür verriegelt. Dann pfeift man sich ein fröhlich Liedchen und lässt alles Unheil hinter sich. Der Wolf sagt artig dem Jäger guten Tag, die Zwerge kommen singend vom Bergbau nach Hause und die Tauben gurren ihr Ruckediguh. weiter lesen weniger

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