muenchenbuehnen.de Theater in München
Junk
22. April - Sonntag
19:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Tina Lanik
Stefan Hageneier
Stefan Hageneier
Tobias Löffler
Sebastian Huber
Robert Merkin: Till Firit
Raul Rivera: Bijan Zamani
Israel Peterman: Gunther Eckes
Boris Pronsky: René Dumont
Thomas Everson, Jr.: Oliver Nägele
Maximilien Cizik: Götz Schulte
Jaqueline Blount: Janina Schauer
Leo Tresler: Manfred Zapatka
Guiseppi Addesso: Michele Cuciuffo
Kevin Walsh: Philip Dechamps
Judy Chen: Cynthia Micas
Amy Merkin: Katrin Röver
Mark O´Hare: Thomas Huber
Corrigan Wiley: Paul Wolff-Plottegg
Murray Lefkowitz: Arthur Klemt
Jerry, Gewerkschafter: Arnulf Schumacher
Devon Atkins: Peter Blum

"Es ist kein Zufall, dass Donald Trump durch Schulden an die Macht gekommen ist. Es ist kein Zufall, dass Donald Trump nichts von dem ist, was er vorgibt zu sein. Dafür gibt es tiefe strukturelle Gründe, die meiner Meinung nach in der Geschichte der US-Wirtschaft in den späten 1970ern und 80ern liegen." (Ayad Akhtar)
Das neue Stück des "Geächtet"-Autors Ayad Akhtar spielt im "Goldenen Zeitalter der Schulden", der freak economy der Achtziger Jahre, als das Geld seine letzten Bindungen an die Realität verlor und endgültig seinen illusionären Charakter offenbarte. Aus den alten Opferungen hervorgegangen wurde es wieder – Religion. "Junk" ist ein rasant erzählter Wirtschaftskrimi um den Investment-Banker Robert Merkin, dem es gelingt, feindliche Übernahmen angeschlagener Unternehmen aus Krediten zu finanzieren, die er mit dem Vermögen des übernommenen Unternehmens zu tilgen gedenkt. Er bezahlt den Kauf des Unternehmens also mit dessen eigenen Schulden und verdient anschließend an seiner Zerschlagung. Das Stück zeigt den Abwehrkampf eines Stahl-Unternehmers gegen eine solche Übernahme und gleichzeitig den Jäger als Gejagten, dem die Staatsanwaltschaft bereits im Nacken sitzt. Insofern Geld keinen Wert darstellt, sondern ein Versprechen, dreht sich in "Junk" alles um die "Kluft zwischen angenommenem Wert und wirklichem Wert, zwischen Sprache und Bedeutung, zwischen Erscheinung und Wirklichkeit" (Ayad Akhtar)

Veranstaltungsort:

Residenztheater Max-Joseph-Platz 1 80539 München [ Altstadt/Lehel ] Telefon: +49 89 21851940 E-mail: tickets@residenztheater.de Web: www.residenztheater.de

Premiere

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